Mit Matthias Toplak: „Vikings“ oder „Hey, hey Wickie“…? Wer waren die Wikinger wirklich? Das „Wikingerdasein“ war keine Identität, sondern ein job auf Zeit. Unser Ausgangspunkt ist der Winter des Jahres 881. Viele Skandinavier nahmen ihre Wikingertätigkeit auf und starteten einen Raubzug über Europas Flüsse. Sie fuhren den Rhein von der Mündung aus stromaufwärts und plünderten…
Mit Gisela Muschiol: Karl der Große, der mächtigste Herrscher des Mittelalters. Ein ambivalenter Charakter. Er war ein gnadenloser Machtmensch und gleichzeitig ein zugewandter Förderer und Retter der Kultur. Wir befinden uns im 8. Jahrhundert nach Christus. Das Römische Reich ist im Westen untergegangen. Von den vielen kleinen mitteleuropäischen Völkern haben sich die Franken zur dominierenden…
Mit Schwester Jakoba Zöll und Gisela Muschiol: Lioba, begraben in der Peterskriche bei Fulda. Man weiß nicht, ob sie 25 oder 35 Jahre alt war. Jedenfalls war sie eine Frau voller Tatkraft. 735 n. Chr. reiste Lioba von der englischen Südküste nach Mainfranken, um die Süddeutschen zu missionieren. Sie verließ ihr Heimatkloster in Wessex für…
Mit Brigitte Haas Gebhard: Als die Römer ihre Macht in West- und Mitteleuropa verloren, sprang eine damals unbedeutende fränkische Herrscherfamilie in das Vakuum: Die Merowinger. Eigentlich waren sie nur eine von vielen fränkischen Familien. Die Merowinger waren – wie viele Franken -irgendwann vom Niederrhein ins heutige Belgien eingewandert. Dort herrschten sie anfangs nur über eine…
Mit Mischa Meier: Es ist die Zeit des Untergangs. Das große Römische Reich zerfällt und mit ihm gehen unschätzbare kulturelle Errungenschaften für immer verloren oder werden für die nächsten 1500 Jahre vergessen. Es ist aber auch die Zeit des Neuanfangs: Die Alemannen, die Franken, die Burgunder und viele mehr suchen ihren Platz im neuen Europa.…
Mit Alexandra Busch: Der Limes der Römer: Fast 1000 km Grenze quer durch das heutige Deutschland. Erst der Rhein, als bewachter Grenzfluss: 400 km von der Nordsee bis nach Bonn. Daran schlossen sich 550 km lange Palisadenzäune und Mauern an. 900 Wachtürme und ein 6 Meter breiter und 2 Meter tiefer Graben von Rheinbrohl erstreckten…
Mit Heidrun Derks: Varusschlacht, Schlacht im Teutoburger Wald oder die Hermannsschlacht… viele Namen für ein Ereignis. Auch der „Held“ auf der germanischen Seite trägt gleich zwei Namen: Aber keiner von ihnen ist sein ursprünglicher. Den einen, Arminius, haben ihm die Römer gegeben. Den anderen, Hermann, bekam er von Martin Luther, 1500 Jahre nach der Schlacht.…
Mit Carola Metzner Nebelsick: Asterix und Obelix sind nicht frei erfunden. Die furchtlosen Kämpfer, die zaubernden Druiden, die poetischen Barden und die Mistelzweige mit angeblichen Wunderkräften existierten tatsächlich, nicht nur in Gallien auch in Süddeutschland. Natürlich haben sich die Erfinder des Comics viele Späße ausgedacht, aber die Grundkonstellation einer Kultur nördlich der Alpen, die ganz anders als die römische war, die stimmt. Und wir können die Spuren unserer keltischen Vorfahren in Bayern,…
Mit Thomas Terberger: Vor 3300 Jahren – in der Bronzezeit – bekämpften sich mehrere tausend Menschen im beschaulichen Tollensetal in Mecklenburg-Vorpommern. Heute wie damals war das Gebiet kaum besiedelt. Warum wurde es ein Schlachtfeld? Nirgendwo sonst in Europa findet man soviele Gewaltopfer aus dieser Zeit. Trafen dort Armeen aufeinander? Was waren die Motive? Warum eskalierte…
Mit Sabine Gaudzinski Windheuser: Vor 125.000 Jahren jagten Neandertaler in Deutschland Waldelefanten. Die 14 Tonnen schweren Tiere waren die größten Lebenwesen auf dem Land. An den prähistorischen Elefantenknochen findet die Archäologin Sabine Gaudzinski Windheuser noch heute Spuren der Neandertaler. Um mit ihren dünnen hölzernen Speeren solche Kolosse zu erlegen, braucht es viel Know How und…