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  • #43 Die Vitalienbrüder – Wer war  Klaus Störtebeker?

    #43 Die Vitalienbrüder – Wer war Klaus Störtebeker?

    Mit Gregor Rohmann: Was bleibt von Klaus Störtebeker und der Seeräuberromantik des Mittelalters, wenn man zeitgenössische Quellen erforscht? Die Vitalienbrüder waren Gewaltunternehmer zur See und keine sozialromantischen Freibeuter sagt Gregor Rohmann, Professor für die regionale Kulturgeschichte Mecklenburgs in Rostock. Jede Konfliktpartei auf der Ostsee konnte sie engagieren. Die dänische Königin genauso, wie die Mecklenburger Herzöge

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  • #42 Die Hanse

    #42 Die Hanse

    Mit Angela Huang: Die Hanse war das größte Europäische Handelsnetzwerk im Mittelalter. Es erstreckte sich über den ganzen Ostseeraum und darüber hinaus. Die Hanse hatte Niederlassungen in Russland, Norwegen, London und Brügge. Den ersten Hansetag, das Treffen aller aktuellen Mitglieder der Hanse, datieren wir ins Jahr 1358 in Lübeck. Auch nach 668 Jahren ist sie

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  • #41 Die Goldene Bulle

    #41 Die Goldene Bulle

    Mit Eva Schlotheuber: Karl IV. war hoch arlamiert: „Besonders Du, Mißgunst, hast das christliche Kaisertum (…) mit dem altbösen Gift, das Du wie eine Schlange in verbrecherischer Untat auf die Zweige des Reiches und seine nächsten Glieder gespritzt hast, um nach Einsturz der Säulen das ganze Gebäude als Ruine zusammenstürzen zu lassen – so hast

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  • #40 Karl IV. und sein goldenes Prag

    #40 Karl IV. und sein goldenes Prag

    Mit Eva Schlotheuber: Sein Vater hatte sich blind in die Schlacht von Crécy gestürzt und wurde als der „letzte Ritter“ berühmt. Karl IV. war ganz anders. Schon in jungen Jahren schrieb er eine Autobiografie. Das hat kein römisch-deutscher König oder Kaiser vor ihm geschafft. Karl IV. war ein Intellektueller, der reale Macht durch Verhandlungen, Schlitzohrigkeit

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  • #39 Die Pest

    #39 Die Pest

    Mit Stefan Leenen: Es war die größte medizinische Katastrophe in der europäischen Geschichte. Zwischen 20 und 50 Millionen Menschen fielen der Pest zum Opfer. Etwa ein Drittel der Bevölkerung.1331 brach die Pest im heutigen China aus. Sie brauchte 15 Jahre bis sie die Küste der Krim erreichte. 1346 hatten zwölf genuesische Galeeren die Pest an

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  • #38 Juden und Christen im Mittelalter

    #38 Juden und Christen im Mittelalter

    Mit Eva Haverkamp-Rott: Vor der langen Geschichte von Unterdrückung, Vertreibung und Verfolgung der Juden in Europa gab es eine Zeit, in der Juden und Christen das Leben in unserem Land gemeinsam prägten. Von dieser Zeit und ihrem jähen Ende handelt diese Episode. Dieses Ausgrabungsbild aus der Kölner Innenstadt von 2014 zeigt die Überreste sowohl römischer

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  • #37 Die Wittelsbacher

    #37 Die Wittelsbacher

    Mit Richard Loibl: 1180 zerschlug Kaiser Friedrich Barbarossa die Herrschaft des Welfen Heinrich des Löwen. Heinrich der Löwe musste seine beiden Herzogtümer abgeben. Sachsen und Bayern.  Otto von Wittelsbach hatte sich vorher militärisch verdient gemacht. Deshalb ernannte Barbarossa Otto von Wittelsbach 1180 zum neuen Herzog von Bayern. Auf dem Rückzug eines Italienfeldzuges hatten sich Feinde

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  • #36 Ludwig der Bayer – der dem Papst trotzt

    #36 Ludwig der Bayer – der dem Papst trotzt

    Mit Martin Kaufhold: Ludwig hatte es besonders schwer. Er hatte nicht nur einen Gegenkönig, den er bekämpfte und einsperren ließ, sondern wurde vom Papst exkommuniziert. Der Bann traf nicht nur ihn persönlich sondern das ganze Reich nördlich der Alpen. Solange Ludwig regierte, verbot der Papst per Interdikt jegliche kirchliche Handlungen im Reich. Gottesdienste, Beerdigungen, Taufen

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  • #35 Das Attentat von Anagni und der Aufstieg der Luxemburger.

    #35 Das Attentat von Anagni und der Aufstieg der Luxemburger.

    Mit Martin Kaufhold: Am 7. September 1303 gegen 15.00 Uhr ruft der Papst um Hilfe. Er bangt um sein Leben. Ein militärisches Überfallkommando belagert und beschießt sein Sommerhaus in Anagni. Hier in seinem Heimatort 70 km süd-östlich von Rom verbringt Papst Bonifaz VIII. seinen Sommer. Bis im Morgengrauen des 7. September eine bewaffnete Truppe in

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  • #34 Preußen: Was ist der Deutsche Orden?

    #34 Preußen: Was ist der Deutsche Orden?

    Mit Jürgen Sarnowsky: Während des Interregnums, der herrscherlosen Zeit, übernahm der Deutsche Orden die Macht an der Ostsee. Schon lange vorher 1226 war der Deutsche Orden von Palästina an die Ostsee gerufen worden, um die heidnischen Prussen zu christianisieren. Mit einem jahrelangen Kreuzzug entlang der Ostseeküste unterwarf der Deutsche Orden die Prussen und missionierte sie.

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  • #33 Rudolf I. von Habsburg

    #33 Rudolf I. von Habsburg

    Mit Martin Kaufhold: Rudolf von Habsburg hielt die Nachricht zuerst für einen Scherz. Er war ein Graf von regionaler Bedeutung. Seine Familie stammte aus der heutigen Nordschweiz und er belagerte gerade Basel, da erreichte ihn nachts im Feldlager die Botschaft: Die Kurfürsten wollten ihn zum König wählen. Nach einem Vierteljahrhundert ohne einen allseits akzeptierten Herrscher,

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  • #32 Die Schlacht von Worringen – Kölns Kampf um die Freiheit

    #32 Die Schlacht von Worringen – Kölns Kampf um die Freiheit

    Mit Willem Fromm: Jetzt betritt einen neue Gesellschaftsschicht die Bühne unserer Geschichte. Bisher haben wir über Kaiser, Könige, Päpste, Bischöfe und Herzöge gesprochen. In der Mitte des 13. Jahrhunderts, haben Menschen wie Du und ich Premiere: Die Bürger. Durch den Wirtschaftsboom im Hochmittelalter und der damals neuen Geldwirtschaft wurden die Kaufleute und Handwerker in Köln

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  • #31 Der Kölner Dom

    #31 Der Kölner Dom

    Mit Barbara Schock-Werner: Der Grundstein des Doms wurde in politisch chaotischen Zeiten gelegt. Mitten im Interregnum, der herrscherlosen Zeit, wollten die Kölner das größte Gebäude der Christenheit bauen. In Frankreich war ein Baustil in Mode gekommen, der das Prinzip der dicken dunklen Wände durch eine neuartige Architektur ersetzte. Wändflächen bestanden jetzt aus großdimensionierten Fenstern, die

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  • #30 Die herrscherlose Zeit – Das Interregnum

    #30 Die herrscherlose Zeit – Das Interregnum

    Mit Martin Kaufhold: Heute beschäftigen uns mit dem absoluten Tiefpunkt des deutschen Mittelalters. Dem nackten Chaos. Ein Kaiserreich ohne Kaiser. Der letzte glanzvolle Stauferkaiser Friedrich II. war 1245 vom Papst abgesetzt worden. 5 Jahre später starb Friedrich II. in Süditalien. Damit endete unsere letzte Folge. Jetzt mussten die deutschen Fürsten einen neuen König wählen und

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  • # 29 Der Sachsenspiegel

    # 29 Der Sachsenspiegel

    Mit Heiner Lück: Wir schreiben das Jahr 1232. Der letzte Stauferkaiser Friedrich II. bestätigte mit dem „Statut zu Gunsten der Fürsten“ den realen Machtverfall der zentralen Königs- und Kaisergewalt zugunsten der regionalen Fürsten. Bei jeder vorausgegangenen Königswahl hatten die Kandidaten für die Krone vorab so viele Wahlgeschenke an die Großen des Reiches ausgegeben, dass von

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  • #28 Friedrich II. – Das Staunen der Welt!

    #28 Friedrich II. – Das Staunen der Welt!

    Mit Julia Becker: Heinrich VI. hatte mit dem Geld aus der Geiselnahme von Richard Löwenherz das römisch-deutsche Kaiserreich von der Nordsee bis nach Sizilien ausgeweitet. Er starb allerdings mit Anfang 30. Sein Sohn Friedrich war mit zwei Jahren deutlich zu jung, um die Macht zu übernehmen. Daraufhin brach ein Thronstreit im römisch-deutschen Reich aus, der

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  • #27 Die Nibelungen – Wer war Siegfried?

    #27 Die Nibelungen – Wer war Siegfried?

    Mit Tobias Enseleit: Die Nibelungensage war schon Jahrhunderte alt, als sie aufgeschrieben wurde. Das Drama um Siegfried, Kriemhild, Gunther, Brünhild und Hagen von Tronje war im 13. Jahrhundert so populär, dass ein unbekannter Schreiber aus Passau sie auf Pergament festgehalten hat: 2400 Strophen nicht auf Latein, sondern auf deutsch, bzw. Mittelhochdeutsch. Damit lag sie im

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  • #26 Die Inquisition und das Ideal der Armut

    #26 Die Inquisition und das Ideal der Armut

    Mit Gisela Muschiol und Schwester Jakoba Zöll: Die Armutsbewegung im Mittelalter war eine Gegenbewegung zu dem boomenden Fernhandel, den aufblühenden Städten und der neuen Geldwirtschaft. Die Einführung von Geld machte den Handel mit den Warenströmen viel effizienter. So wurden einige Wenige reich, der großen Teil der Bevölkerung blieb aber weiterhin bitterarm. Die Schere zwischen Arm

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  • #25 Die Ritter

    #25 Die Ritter

    Mit Andrej Pfeiffer Perkuhn: 1184 war die Blütezeit der Ritterkultur. Kaiser Friedrich Barbarossa lud auf die Rheinwiesen bei Mainz zum spektakulärsten Hoffest des Mittelalters. 70.000 Gäste aus dem ganzen Reich. Davon 20.000 Ritter, die für Turniere angereist waren… Der Kult um die berittenen Kämpfer hatte seinen Höhepunkt erreicht mit Minnesang und Ritterlichkeit. Doch die Ritter

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  • #24 Richard Löwenherz: Ich bin ein King – Holt mich hier raus!

    #24 Richard Löwenherz: Ich bin ein King – Holt mich hier raus!

    Mit Franziska Quaas: Es war die spektakulärste Gefangennahme des Mittelalters. Richard Löwenherz, König von England, Herrscher über halb Frankreich und berühmter Kreuzfahrer wollte sich inkognito an Wien vorbeischleichen. Als Händler verkleidet. Aber: Die Münzen, mit denen er seine Einkäufe bezahlte, erregten Aufsehen, schließlich verriet ihn sein königlicher Ring, der unter dem zerschlissenen Ärmel hervorlugte. Beim

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  • #23 Hildegard von Bingen

    #23 Hildegard von Bingen

    Mit Gisela Muschiol: Hoch über dem Rhein thronte das Orakel Gottes. Jeder Schifferjunge auf dem Fluss kannte Hildegard von Bingen. Die Prophetin residierte mit weitem Blick über die alten römischen Fernhandelswege nach Köln und Trier. Erzbischöfe, Bischöfe, Äbtissinnen und Äbte zog es zu ihr hinauf den Rupertsberg. Oft nahmen sie den beschwerlichen Weg persönlich auf

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  • #22 Barbarossa

    #22 Barbarossa

    Mit Knut Görich: Wir sind im hohen Mittelalter im Jahr 1152. Während der gesamten Regierungszeit des ersten staufischen Königs Konrad III. tobte ein Bürgerkrieg. Die mächtigste Familie im Reich, die Welfen, war bei der Königswahl übergangen worden. Stattdessen stellte eine schwäbische Aufsteigerfamilie, die Staufer, den König. Das war der Anlass für den jahrzehntelangen Kampf  um

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  • #21 Die Welfen

    #21 Die Welfen

    Mit Bernd Schneidmüller: Die Welfen waren im Mittelalter reicher und wahrscheinlich mächtiger, als mancher König und der Kaiser selbst. Eine Familie, die mehrmals kurz davor war, die Herrschaft im deutsch-römischen Reich zu übernehmen, es aber nur einmal für wenige Jahre geschafft hat. Die Familie ist mindestens 1280 Jahre alt und noch heute begegnet sie uns

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  • #20 Die Kreuzzüge

    #20 Die Kreuzzüge

    Mit Kristin Skottki: Wir sind im Jahr 1095. Der Gang nach Canossa war 18 Jahre her, und der Salier Heinrich IV. regierte immer noch. Allerdings hatte sein welthistorischer Konflikt mit Papst Gregor VII. einen Keil zwischen die deutschen Fürsten getrieben. Sie waren entweder Gegner oder Anhänger Heinrichs. Seine Gegner wählten einen deutschen Gegenkönig: Rudolf von

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  • #19 Der Gang nach Canossa – Heinrich IV.

    #19 Der Gang nach Canossa – Heinrich IV.

    Mit Gisela Muschiol: Der Gang nach Canossa. Die berühmteste Entschuldigung in unserer Geschichte.  Kein deutsch-römischer König oder Kaiser vor ihm oder nach ihm hat jemals wieder so eine Abbitte geleistet. Heinrich IV. stand barfuß im Schneegestöber vor den Toren der Burg Canossa und flehte um Verzeihung. Der Papst war so vergrätzt, dass er den bibbernden

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  • #18 Die Salier treten an: Konrad II.

    #18 Die Salier treten an: Konrad II.

    Mit Bernd Schneidmüller: Im Jahr 1024 entschieden sie sich die Großen des Reiches für einen Neustart. Diesmal kein Norddeutscher Sachse, sondern ein Adeliger aus einer alten fränkischen Familie. Sie stammte vom Mittelrhein: Die Salier hatten in dem Dreieck zwischen Worms, Speyer und Lautern ihre Heimat. Die Wahl fand in „Kamba“ statt. Einem Ort am hessischen

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  • #17 Bamberger Apokalypse und andere Meisterwerke

    #17 Bamberger Apokalypse und andere Meisterwerke

    Mit Harald Wolter von dem Knesebeck: In unserer Zeitreise sind wir an der ersten Jahrtausendwende nach Christus angekommen. Die einfachen Menschen führten ein karges Leben. Auf der Fläche des heutigen Deutschlands lebten ca. 4 Mio. Einwohner meistens in kleinen Siedlungen auf engem Raum. Und trotzdem gab es eine Art Aufschwung zu dieser Zeit. Der wachsende

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  • #16 Heinrich II. – Bamberg first!

    #16 Heinrich II. – Bamberg first!

    Mit Bernd Schneidmüller: Nein, das ist kein Schauspieler! So sah Heinrich vermutlich aus, sagt die KI! Die Museen der Stadt Bamberg haben diesen Avatar 2024 veröffentlicht. Allerdings vermittelt das Portrait eine Harmlosigkeit, die nicht zu seinem Charakter passt: Wie ein Wegelagerer überfiel er mit Waffengewalt den Leichenzug des toten Königs und riss die Krone an

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  • # Theophanu die Kaiserin mit Migrationshintergrund

    # Theophanu die Kaiserin mit Migrationshintergrund

    Für sie muss es ein unglaublicher Kulturschock gewesen sein. Theophanu war eine junge byzantinische Prinzessin, als sie aus der glanzvollen Weltmetropole Konstantinopel (heute Istanbul) im Jahr 972 nach Westeuropa segelte, um einen „Barbaren“ (So nannten die Byzantiner unsere Vorfahren)  zu heiraten. Ihr Bräutigam, Otto II. war der Sohn des ersten deutsch-römischen Kaisers. Trotzdem kann man

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  • #14 Die Nazis und das Mittelalter

    #14 Die Nazis und das Mittelalter

    Mit Ralf Grabuschnig: Bei den Recherchen zu den letzten beiden Folgen bin ich auf etwas gestoßen, dem ich nachgehen möchte. Als ich in Quedlinburg war, um mir die Heimat der Ottonen anzuschauen, erklärte mir die nette Führerin in der Stiftskirche, dass, die Krypta mit dem Heinrichsgrab für die Nationalsozialisten und insbesondere Heinrich Himmler zur Nazizeit

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  • #13 Otto der Große und Adelheid – Das Dreamteam

    #13 Otto der Große und Adelheid – Das Dreamteam

    Mit Gisela Muschiol: Im Juni 2025 wurde Ottos Grab in Magdeburg geöffnet. Otto der Große der erste Kaiser aus Ostfranken, also dem späteren Deutschland, liegt im Chorraum des Magdeburger Doms in einem weißen Sargkophag aus Stein und Marmor begraben. Weil der Sargkophag nun Risse bekommen hat, wollen die Denkmalschützer alles tun, um die Überreste Ottos

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  • #12 Die Wikinger überfallen das Rheinland

    #12 Die Wikinger überfallen das Rheinland

    Mit Matthias Toplak: „Vikings“ oder „Hey, hey Wickie“…? Wer waren die Wikinger wirklich? Das „Wikingerdasein“ war keine Identität, sondern ein job auf Zeit. Unser Ausgangspunkt ist der Winter des Jahres 881. Viele Skandinavier nahmen ihre Wikingertätigkeit auf und starteten einen Raubzug über Europas Flüsse. Sie fuhren den Rhein von der Mündung aus stromaufwärts und plünderten

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  • #11 Karl der Große – Aachen die Zentrale der Macht

    #11 Karl der Große – Aachen die Zentrale der Macht

    Mit Gisela Muschiol: Karl der Große, der mächtigste Herrscher des Mittelalters. Ein ambivalenter Charakter. Er war ein gnadenloser Machtmensch und gleichzeitig ein zugewandter Förderer und Retter der Kultur. Wir befinden uns im 8. Jahrhundert nach Christus. Das Römische Reich ist im Westen untergegangen. Von den vielen kleinen mitteleuropäischen Völkern haben sich die Franken zur dominierenden

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  • #10 Lioba und Bonifatius: Die Engländer missionieren die  Deutschen

    #10 Lioba und Bonifatius: Die Engländer missionieren die Deutschen

    Mit Schwester Jakoba Zöll und Gisela Muschiol: Lioba, begraben in der Peterskriche bei Fulda. Man weiß nicht, ob sie 25 oder 35 Jahre alt war. Jedenfalls war sie eine Frau voller Tatkraft. 735 n. Chr. reiste Lioba von der englischen Südküste nach Mainfranken, um die Süddeutschen zu missionieren. Sie verließ ihr Heimatkloster in Wessex für

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  • #9 Die Merowinger gründen Bayern

    #9 Die Merowinger gründen Bayern

    Mit Brigitte Haas Gebhard: Als die Römer ihre Macht in West- und Mitteleuropa verloren, sprang eine damals unbedeutende fränkische Herrscherfamilie in das Vakuum: Die Merowinger. Eigentlich waren sie nur eine von vielen fränkischen Familien. Die Merowinger waren – wie viele Franken -irgendwann vom Niederrhein ins heutige Belgien eingewandert. Dort herrschten sie anfangs nur über eine

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  • # 8 Die Völkerwanderung – Völker…? Wanderung…?

    # 8 Die Völkerwanderung – Völker…? Wanderung…?

    Mit Mischa Meier: Es ist die Zeit des Untergangs. Das große Römische Reich zerfällt und mit ihm gehen unschätzbare kulturelle Errungenschaften für immer verloren oder werden für die nächsten 1500 Jahre vergessen. Es ist aber auch die Zeit des Neuanfangs: Die Alemannen, die Franken, die Burgunder und viele mehr suchen ihren Platz im neuen Europa.

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  • #7 Der Limes – Die erste Mauer zwischen Ost und West

    #7 Der Limes – Die erste Mauer zwischen Ost und West

    Mit Alexandra Busch: Der Limes der Römer: Fast 1000 km Grenze quer durch das heutige Deutschland. Erst der Rhein, als bewachter Grenzfluss: 400 km von der Nordsee bis nach Bonn. Daran schlossen sich 550 km lange Palisadenzäune und Mauern an. 900 Wachtürme und ein 6 Meter breiter und 2 Meter tiefer Graben von Rheinbrohl erstreckten

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  • #6 Die Varusschlacht – Wer war Hermann der Cherusker?

    #6 Die Varusschlacht – Wer war Hermann der Cherusker?

    Mit Heidrun Derks: Varusschlacht, Schlacht im Teutoburger Wald oder die Hermannsschlacht… viele Namen für ein Ereignis. Auch der „Held“ auf der germanischen Seite trägt gleich zwei Namen: Aber keiner von ihnen ist sein ursprünglicher. Den einen, Arminius, haben ihm die Römer gegeben. Den anderen, Hermann, bekam er von Martin Luther, 1500 Jahre nach der Schlacht.

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  • #5 Die Kelten

    #5 Die Kelten

    Mit Carola Metzner Nebelsick: Asterix und Obelix sind nicht frei erfunden. Die furchtlosen Kämpfer, die zaubernden Druiden, die poetischen Barden und die Mistelzweige mit angeblichen  Wunderkräften existierten tatsächlich, nicht nur in Gallien auch in Süddeutschland. Natürlich haben sich die Erfinder des Comics viele Späße ausgedacht, aber die Grundkonstellation einer Kultur nördlich der Alpen, die ganz anders als die römische war, die stimmt. Und wir können die Spuren unserer keltischen Vorfahren in Bayern,

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  • #4 Das älteste Schlachtfeld Europas – Das Tollensetal

    #4 Das älteste Schlachtfeld Europas – Das Tollensetal

    Mit Thomas Terberger: Vor 3300 Jahren – in der Bronzezeit – bekämpften sich mehrere tausend Menschen im beschaulichen Tollensetal in Mecklenburg-Vorpommern. Heute wie damals war das Gebiet kaum besiedelt. Warum wurde es ein Schlachtfeld? Nirgendwo sonst in Europa findet man soviele Gewaltopfer aus dieser Zeit. Trafen dort Armeen aufeinander? Was waren die Motive? Warum eskalierte

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  • #3 Die Himmelsscheibe und der vergessene Despot

    #3 Die Himmelsscheibe und der vergessene Despot

    „Ich habe alles dafür getan, den Fund für Deutschland, für Europa und für die Welt zu sichern.“ sagt Harald Meller. Vor 22 Jahren brachte sich der Landesarchäologe von Sachsen Anhalt in Lebensgefahr. Er spielte den Lockvogel für die Polizei in einem mutmaßlichen Fall organisierter Kriminalität. Raubgräber hatten die Himmelsscheibe von Nebra entdeckt und heimlich ausgegraben.

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  • #2 Cold Case Ötzi

    #2 Cold Case Ötzi

    Mit Albert Zink: Ötzis Fundgeschichte gleicht einem Krimi. Am Rand eines Gletschers in 3200 Meter Höhe hatten Wanderer eine mumifizierte Leiche entdeckt: Die Polizisten kamen mit dem Hubschrauben und packten Eispickel und Presslufthammer aus, um den Toten zu bergen. Die Staatsanwaltschaft in Innsbruck legte eine Ermittlungsakte gegen unbekannt an: Aktenzeichen: 6407 Ein echter cold case

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  • #1 Elefantenjagd in Sachsen-Anhalt: Die Urmenschen

    #1 Elefantenjagd in Sachsen-Anhalt: Die Urmenschen

    Mit Sabine Gaudzinski Windheuser: Vor 125.000 Jahren jagten Neandertaler in Deutschland Waldelefanten. Die 14 Tonnen schweren Tiere waren die größten Lebenwesen auf dem Land. An den prähistorischen Elefantenknochen findet die Archäologin Sabine Gaudzinski Windheuser noch heute Spuren der Neandertaler. Um mit ihren dünnen hölzernen Speeren solche Kolosse zu erlegen, braucht es viel Know How und

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